Artenschutz am Haus

Manches Gebäude beherbergt mehr als die angemeldeten Bewohner. Insbesondere Vögel und Fledermäuse sind häufig in Nischen und Spalten an Gebäuden sowie auch auf Dachböden zu finden. In manchem Sanierungsvorhaben wurde bisher aus Unkenntnis nicht den gesetzlichen Vorgaben zur Berücksichtigung des Artenschutzes entsprochen. Bedeutende Quartiere von Vogel- und Fledermausarten finden sich nicht nur an historischen Bauwerken, sondern  auch an  Industriegebäuden, Wohnhäusern und abbruchreifen Gebäuden. Nach den Regelungen des Bundesnaturschutzgesetzes ist es verboten die einheimischen wild lebenden Vogelarten und Fledermäuse zu verletzen oder zu töten sowie deren Fortpflanzungs- und Ruhestätten zu beschädigen oder zu zerstören.
 
Der Landkreis Tübingen hat das Projekt „Artenschutz am Haus“ mit Unterstützung durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg sowie zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale ins Leben gerufen. Das Projekt umfasst insbesondere gebäudebewohnende Arten. Ein Schwerpunkt sind artenschutzrechtlichen Anforderungen an Neubau-, Umbau- und Sanierungsvorhaben. Hierzu wurde eine frei zugängliche Homepage mit Informationen zum Artenschutz an Gebäuden geschaffen. Das Projekt und die auf der Homepage zur Verfügung gestellten Informationen sollen dabei helfen, den sehr heterogenen Kenntnisstand zu diesen Fragen aufzubessern und den Umgang mit der Thematik zu erleichtern. Die Internetseite beantwortet auch die häufigsten Fragen von Bauherren, Architekten, Handwerkern und Hausbesitzern.
 

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

www.artenschutz-am-haus.de

Stadtverwaltung Altensteig

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