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Neue Ausblicke - Rückschnitt auf städtischen Flächen am Jahnstadion und in der Karlstraße


Sträucher, Hecken und Bäume wachsen langsam. Da diese Veränderung so langsam passiert, nimmt man sie oft gar nicht bewusst war. Das Zurückschneiden oder Entfernen solcher Hecken, die über die Jahre in die Höhe geschossen sind, erfolgt dagegen abrupt. Plötzlich ist wieder Platz, wo eben noch Unterholz war. Plötzlich ergeben sich wieder Ausblicke, wo eben noch Gestrüpp war. So auch in der Gustav Werne Straße in Altensteig, wo der Betriebshof in den vergangenen Tagen zwischen Jahnstadion und der Nagold die Büsche auf den Stock setzte. Die Nagold ist wieder sichtbar.
An weitere Stellen wir den nächsten Tagen und Wochen dieser Rückschnitt erfolgen. „Wir dürfen das aus naturschutzrechtlichen Gründen nur bis Ende Februar machen“, berichtet Betriebshofleiter Friedhelm Schuster. „Ab Mitte März kommen schon die ersten Zugvögel und nisten“.

Rückschnitt auf städtischen Flächen
V.l. Stadtgärtner Andreas Schmitz, Dirk Greiser aus der Abteilung Tiefbau und Markus Calmbach, Einsatzleiter des Betriebshofs

So wird etwa in dem Bereich Karlstraße, Abzweigung Weiherstraße hinunter zur Jahnstraße zurückgeschnitten. „Das wird ein ganz neuer Ausblick sein, auf den Schlossberg, den Stadtgarten und das Freibad“, sagen Dirk Greiser aus der Abteilung Tiefbau im städtischen Bauamt und Stadtgärtner Andreas Schmitz.
Dadurch wird auch wieder mehr Sonne auf die Karlstraße fallen, es ist wichtig, dass eine solche Straße auch ab und zu richtig austrocknet, so Greiser. Ein weiterer Grund für den Schnitt ist das Straßenlichtraumprofil. Das ist vor allem auf der Jahnstraße an manchen Stellen ein Problem.
Einzelne Solitärbäume bleiben natürlich stehen. Und auch das Gebüsch wird nicht entfernt sondern lediglich zurückgeschnitten. Und in eine paar Jahre ist es dann wieder soweit, dann beginnt es wieder von vorne.

Stadtverwaltung Altensteig