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Altensteiger Meisterkonzerte - Gémeaux Quartett

Gemeaux Quartett
So, 18. Oktober 2009
19:00 Uhr
Beschreibung
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Beschreibung



GEMEAUX QUARTETT – Altensteiger Meisterkonzerte

Anne Schoenholtz, Manuel Oswald, Violine
Sylvia Zucker, Viola
Uli Witteler, Violoncello

In der Konzertreihe "Altensteiger Meisterkonzerte" gastiert am 18. Oktober um 19 Uhr das Gémeaux-Quartett im Altensteiger Bürgerhaus . Unzertrennlich waren einst die Brüder Kastor und Pollux. So sind sie heute noch vereint: im Sternbild Zwilling, französisch „Gémeaux". Perfekte Klangharmonie demonstriert das deutsch-schweizerische Streichquartett mit Anne Schoenholtz und Manuel Oswald (Violine), Sylvia Zucker (Viola) und Uli Witteler (Violoncello).

Schon jetzt zählen die jungen Musiker des Gémeaux Quartett zur Spitze der Quartett-Ensembles. Und es zeichnet sie aus, dass sie ihre bravourös abgeschlossene Ausbildung bei herausragenden Musikern der Quartett-Szene wie Walter Levin (LaSalle Quartett) oder Rainer Schmidt (Hagen Quartett) ständig vertiefen.Ihre Leidenschaft für die Gattung hat sie 2003 in Basel, später in Luzern zusammengebracht. Kometenhaft verlief der Aufstieg: Das Quartett ist Preisträger des Kammermusik-Wettbewerbs des Migros-Kulturprozents und Gewinner des Publikumspreises am ARD-Musikwettbewerb. Im September erhielt das Gémeaux Quartett den "Swiss Ambassador's Award" in London, der unter anderem ein Konzert in der Wigmore Hall beinhaltet. Das Quartett ist Gast namhafter Festivals u. a. beim Lucerne Festival, beim Mozartfest Würzburg sowie bei den Osnabrücker Kammermusiktagen. Auch zu Radio- und Fernsehaufnahmen werden sie regelmäßig eingeladen, etwa von DRS 2, Radio Berlin Brandenburg, SWR, WDR, dem Hessischen und dem Bayerischen Rundfunk.

Es sind die kraftvollen, kühnen Interpretationen, mit denen das arrivierte Ensemble das Innerste der Musik zu erschliessen versteht. Auf dem Programm stehen W.A.Mozarts Streichquartett D-Dur KV 499, Nicolas Bolens 2. Streichquartett „Tempus fugit“ und Béla Bartóks Streichquartett Nr. 4

Am 19. August 1786 vollendete Mozart das Streichquartett D-Dur KV 499, das noch im selben Jahr als Einzelstück veröffentlicht wurde – ein erstaunlicher Umstand, da im 18. Jahrhundert Sammelausgaben von sechs oder wenigstens drei Werken noch die Regel waren. Das D-Dur-Quartett gilt als ein doppelgesichtiges Werk, in dem anmutige Schönheit und abgründige Tiefe, melodische Schlichtheit und kontrapunktische Verdichtung, lichte Transparenz und klangliche Schroffheit eine faszinierende Verbindung eingehen. Das Adagio zählt zweifellos zu den schönsten und ergreifendsten Sätzen, die Mozart, ja die überhaupt je ein Komponist für das Streichquartett erdachte. Neue, unerhörte Ausdruckswelten erschließt diese visionäre Komposition, die an seelischem Gehalt und musikalischem Reichtum ihresgleichen sucht. Das nach dem Verleger der Erstausgabe benannte Hoffmeister-Quartett verwirklicht in beispielhafter Weise die Merkmale eines vollendeten und ausgereiften Kammermusikstils. Mit der gleichgewichtigen und gleichberechtigten Behandlung aller vier Instrumente erzielt Mozart den Inbegriff einer Komposition, in der alle Stimmen wesentlich und substantiell sind. Mozarts Musik sei »einem Bildhauer-Meisterwerke« zu vergleichen, befand Ferruccio Busoni, »von jeder Seite gesehen – ein fertiges Bild«.

Bei Béla Bartók gehört das Streichquartett zur zentralen Gattung in seinem Lebenswerk. Neben der klassischen Formensprache sieht er den Ursprung seiner Kunst im ungarischen Volkslied, das er in seine meist instrumental geprägte Musik einbettet und abstrahiert. : »Die Melodienwelt meiner Streichquartette unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der der Volkslieder; nur ihre Fassung ist strenger.« (Bartók, 1936). Auf subtile Weise integriert er in seinem 4. Streichquartett folkloristische Elemente in den klassischen Quartettsatz und führt eine Synthese von esoterischer Geistigkeit und volksmusikalisch verwurzelter Vitalität herbei. Der Musikkritiker Aladár Tóth notierte kurz nach der Uraufführung seine Eindrücke: „Noch nie gelang es dem bartókschen Genius, die heiße Glut der menschlichen Gefühle und die geheimnisvoll flüsternden Geräusche der kühlen und dämonischen Sternennacht in einer erschütternden Vision so vollkommen darzustellen.“ Ein Schlüsselwerk also in Bartóks Œuvre – und in der gesamten Gattungsgeschichte

Karten sind im Vorverkauf bei der Touristinfo Altensteig erhätlich -
Kartentelefon: 07453 / 9461 169


Mit freundlicher Unterstützung
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Veranstaltungsort
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Bürgerhaus Altensteig
Rathausplatz 1
72213 Altensteig
Stadtteil: Altensteig
Kosten
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Eintritt
Erwachsene: 8-14 Euro (Platzkarten)
Schüler: 5 Euro (alle Plätze)
Hinweise
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Hinweise

Infos und Kartenvorverkauf
Touristinfo Altensteig
Telefon 07453/9461-169
eMail: touristinfo@altensteig.de


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